Das Kleine Orchester
Kleines Orchester Presse

... in der Presse

Operettenseligkeit und traditionelle Weisen

KAMMERKONZERT: Fahrende Völker in der Musik: „Das Kleine Orchester" spielt beschwingte Melodien

DARMSTADT. "Heute hier - morgen dort" war das Motto, unter dem "Das Kleine Orchester" am Samstag im Schlösschen im Prinz-Emil-Garten Musik über fahrende Völker aus osteuropäischen Ländern spielte.

Es sollte "ein Abend gefüllt mit Geschichten und Musik fahrender Völker" werden. Dass man sich dabei jedoch auch der Geschichte des so genannt fahrenden Volkes bewusst war, die bis heute immer eine Geschichte von Vertreibung und Diskriminierung ist, machte Norbert Reuter als Moderator und Erzähler deutlich.

Beschwingte Melodien überwogen. Die Musik drehte sich um die idealisierten Vorstellungen eines freien, herumziehenden Lebens in den Künsten vor allem des 19. Jahrhunderts. Das 1993 gegründete "Kleine Orchester" bestand an diesem Abend aus neun Musikern und transportierte mit großer Spielfreude die Stimmung dieser bekannten Melodien. Dazu gesellten sich mit der Sopranistin Caroline Jahns und dem Tenor Norbert Gutmann engagierte Sänger.

Gleich zu Beginn interpretierten sie zwei Kunstlieder von Robert Schumann, in denen Caroline Jahns mit klarer Diktion vom Abenteurerleben eines Zigeuners sang. Gutmann, der seine warme Stimme gerne etwas selbstbewusster durch den gut gefüllten Saal des Bessunger Schlösschens hätte schicken dürfen, erzählte von einem Mann in der Fremde. Bei "Komm Zigany" aus Kálmáns Operette "Gräfin Mariza" trat er dann wesentlich freier auf, und im Duett "Komm mit nach Varazdin" mit Caroline Jahns machte er durch schauspielerischen Einsatz seine große Freude an dieser Operette sichtbar.

Mit den russischen Liedern "Rasposcholl" und "Ochi Chernye" (Schwarze Augen) erklangen traditionelle folkloristische Weisen, die gerade wegen ihrer thematischen Klischeehaftigkeit beliebt sind. Die Violonistin Christiane Streek führte ihre Soli mit leichtem Bogenstrich aus; besonders mitreißend gelang ihr der bekannte "Csárdás" von Vittorio Monti. Auch die Flötistin Susanne Grimm stellte ihre Fingerfertigkeit bei Franz Dopplers "Fantasie Pastorale Hongroise" unter Beweis - begleitet von der Streichergruppe, deren Intonation im Laufe des Abends leider etwas nachließ.

Es gelang dem kleinen Ensemble gut, die Charakteristik der Werke, die doch meist ein volles Orchester erfordern, herauszuarbeiten, wie etwa beim "Chanson Bohème" aus Bizets Oper "Carmen". Das Publikum spendete dafür viel Applaus.

CHRISTIANA WEBER

  • SüWo Lokal vom 10. November 2015

Allzeit bereit für neue Wege

„Das kleine Orchester“ – Tango, Krimi, Abenteuer: Seit 1993 wird Ungewöhnliches geprobt

In der bunten Landschaft der Darmstädter Laienorchester nimmt „Das kleine Orchester“ seit 1993 mit seinen Advents- und Sommerkonzerten einen festen Platz ein. Stets offen für Neues, proben die Musiker zur Zeit für „Viva El Tango“. Das Programm hat am Samstag (21.) Premiere.

DARMSTADT. Ein doppelt besetztes Streichquartett, eine Flöte und ein Klavier lassen „Por una cabeza“ von Carlos Gardel schmachtend durch den schlichten Gemeindesaal der Matthäuskirche in der Heimstättensiedlung gleiten. Durch die große Fensterfront sieht man kahle Bäume, Kaffee, Kuchen und Plätzchen stehen für die Pause bereit. Diese Mischung aus Leidenschaft, Melancholie und Gemütlichkeit könnte einem Kaurismäki-Film entspringen – tatsächlich probt hier das Darmstädter „Kleine Orchester“ unter der Leitung von Christine Waldheim für sein bevorstehendes Tango-Konzert.

Kaum ist der letzte Ton des Tangos verklungen, wird in heiter-freundschaftlich diskutiert: „Der Kontrabass darf schwelgen, aber nicht so das Tempo verzögern“, meinen die Mitspieler, und nach einigen Sticheleien und flapsigen Bemerkungen wird die Stelle noch einmal probiert. Einen Dirigenten gibt es nicht. Christine Waldheim, die Gründerin und Leiterin des Ensembles, sitzt am ersten Geigenpult und das auch nicht immer.

„Wir wechseln uns ab. Das stärkt die Aufmerksamkeit aller“, erklärt sie und gibt schmunzelnd zu, dass es manchmal gar nicht so einfach sei, alle Meinungen der rund fünfzehn Mitspieler auf einen Nenner zu bringen. Aber das gemeinsame Erarbeiten mache viel Freude. Schon in den Achtziger Jahren fanden sich ehemalige Schüler der Jugendmusikschule zusammen. Waldheims Mutter war Chorleiterin in der Matthäusgemeinde und benötigte des öfteren Instrumentalisten zur Begleitung. 1993 unterstrich man mit der Namensgebung den Zusammenhalt des Ensembles. 2013 feierte das Orchester die 20 Jahre seines Bestehens.

Die Zusammensetzung hat sich dabei im Lauf der Zeit immer mal geändert. Zu den Streichern gesellen sich je nach Bedarf andere Instrumentalisten oder Sänger; eine Flötisten und eine Pianistin sind immer dabei. Waldheims Lebenspartner Norbert Reuter kümmert sich um Technik, Catering und Moderation. Die Probenbedingungen in der Matthäusgemeinde findet das Ensemble ideal, und in dieser Kirche geben sie auch ihr alljährliches Adventskonzert.

Das Orchester ist immer bereit, neue Wege einzuschlagen. „Gerade bei den Sommerkonzerten ist alles möglich. Wir lieben das Abenteuer“, sagt Waldheim, die beruflich im Marketing eines großen Unternehmens tätig ist. So hatte „Das kleine Orchester“ unter dem Motto „Darf ich bitten“ einmal zum Tanztee eingeladen. Ein anderes Mal spielte es bei den Bessunger Krimitagen passend zu den Lesungen der Krimiautoren „Tatort“- und „Miss Marple“-Melodien. Oft gibt das Orchester Gastspiele in der evangelischen Kirche in Mühltal und im Altenzentrum an der Rosenhöhe. Für das Tango-Konzert wurde es nun in das Schlösschen im Prinz-Emil-Garten eingeladen.

Spannend wird es auch beim nächsten Sommerkonzert. Bei der „Nacht der Kirchen“ am 26. Juni geht es frei nach dem Titel „Heute hier, morgen dort“ um Musik aus Asylbewerberländern.

STEFANIE STEINERT

Ein Abend voller Tänze

Konzert – Das „Kleine Orchester“ aus Darmstadt begeistert in der evangelischen Kirche in Nieder-Ramstadt


Reise durch drei Jahrhunderte: Das „Kleine Orchester“ spielte am Sonntagabend in der evangelischen
Kirche in Nieder-Ramstadt vor rund 100 Zuschauern.  Foto: Karl-Heinz Bärtl

NIEDER-RAMSTADT. Gern gesehener Gast ist das „Kleine Orchester“ in Nieder-Ramstadt. Neben der evangelischen Kirchengemeinde hat nun der Förderverein für Kirchenmusik in Mühltal die Darmstädter Musiker bereits zum zweiten Mal eingeladen.

Norbert Reuter führte mit interessanten Einleitungen humorvoll durchs Programm. Etwa dass Georg Philipp Telemann mit 3600 Werken am produktivsten war, erfahren die Zuhörer nach dem eingängigen "Morning has broken" zu Beginn. Sogleich staunen sie über die Fingerfertigkeit von Susanne Grimm, die schwindelerregend schnelle Läufe auf der Querflöte in Telemanns Suite für Flöte und Streicher mühelos spielt.

Herrlich barock und flott auch das Weihnachtskonzert "Concerto Noel Allemand" in Tanzform von Michel Corrette, bei dem das Kirchenlied "Lobt Gott, ihr Christen" deutlich als Motiv herauszuhören war. Etwas traurig klingt dagegen Mozarts Adagio für Englischhorn und Streicher. Melancholisch, wenn auch beschwingt kommt der Walzer im russischen Stil von Joachim Johow mit dem Namen "9. Februar" daher, dem Datum der Komposition, wie Norbert Reuter lehrt.

Tänze der Renaissance

Das Tanzthema zieht sich durch den ganzen Abend: So hat der englische Komponist Peter Warlock in seiner "Capriol Suite" Tänzen der Renaissance neues Leben eingehaucht.

Die interpretieren die Musiker an den Instrumenten Violine, Viola, Cello, Bass und Piano sodann auch kraft- und lustvoll. Bei dem zeitgenössischen Trio für Violine, Flöte und Piano von Madeleine Dring mit durchaus ungewöhnlichen Harmonien harmoniert die Violine, gespielt von Christine Waldheim, wunderbar mit der Querflöte von Susanne Grimm. Genauso überzeugt Renate Wahrig-Burfeind am Englischhorn gemeinsam mit Susanne Grimm bei Anselme Vinées lieblicher Trio-Serenade.

Die Formation, die 1993 in der Evangelischen Matthäusgemeinde in Darmstadt als Violinquartett gegründet wurde, kommt mit 13 Orchestermitgliedern bis heute ohne Dirigenten aus. Das sei mitunter nicht ganz einfach, wie Leiterin Christine Waldheim einräumt, trage jedoch zum Zusammenhalt des Orchesters bei.

Als Zugabe nach der "genussreichen Stunde", wie Wolfgang Fruhstorfer, der Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik in Mühltal, sagte, gab das "Kleine Orchester" noch einmal den Walzer im russischen Stil von Joachim Johow zum Besten.

Mit diesem Konzert beendete der Förderverein sein Jahresprogramm mit sieben Konzerten in Nieder-Ramstadt in der katholischen Kirche St. Michael und in der evangelischen Dorfkirche im Wechsel.

  • Bessunger Neue Nachrichten vom 21.11.2014


  • Darmstädter Echo, Sonntags-Echo vom 23.11.2013

  • Darmstädter Echo, Sonntags-Echo vom 02.06.2012

  • Die Zeitung für Darmstadt vom 24.05.2012

  • Südhessen Woche vom 16.05.2012

  • Die Rheinpfalz – Speyerer Rundschau vom 07.02.2012

Heizlüfter stört Konzertgenus

„Kleines Orchester" trotzt dem Brummen in Speyerer St-Josephs-Kirche - Stimmungsvolles Winterkonzert

VON RAINER KÖHL

Ein stimmungsvolles Winterkonzert hat „Das kleine Orchester" aus Darmstadt am Sonntagabend seinem Publikum in der Speyerer St.-Josephs-Kirche beschert. Dabei bot das Laienorchester ein abwechslungsreiches Programm, bei dem einige Solisten zu hören waren.

Entstanden ist „Das kleine Orchester" als instrumentale Unterstützung eines Kirchenchors in Darmstadt. Aus einem Streichquartett zu Beginn wurde schnell ein Doppel-Quartett, und gelegentlich kamen Bläser hinzu. Zu ihnen gehören Mareike und Susanne Grimm, die am Sonntag an den Querflöten glänzten.
Ein Beispiel dafür? Albert Dopplers „Andante und Rondo" bei sanft wiegenden, hingebungsvoll musizierten Melodien und tänzerisch beschwingten Rhythmen.

Die Lieblichkeit ihrer Töne hatten die beiden Flötistinnen eingangs schon bei Corellis „Sonata a quattro" in reizvollen Kontrast zum Strahlglanz von Egbert Lewarks Trompetenspiel gebracht. Er brillierte überdies in einer von Streichern begleiteten Sonata von Tomaso Albinoni: Der Pfälzer Meistertrompeter präsentierte dabei einen sehr präsenten und klaren Ton: schön gesanglich, warm und schmiegsam formulierend in den lyrischen Sätzen, mit leichtgängigen Verzierungen und lockerer Virtuosität belebt in den raschen.
Die Orchestermitglieder an den begleitenden Streichinstrumenten betreiben die Musik als Freizeitbeschäftigung - ihr Geschäft beherrschen sie tadellos, wie auch in Bachs „Air" aus der dritten Orchestersuite zu hören war. Dennoch wirkte ihr Spiel immer etwas matt und verschlafen. Es fehlten beherztere Impulse vom Konzertmeisterpult.

In Vivaldis Cellokonzert e-moll etwa, der Bearbeitung einer Cello-Sonate des venezianischen Barockmeisters, spielte Orchestermitglied Franz Volhard den Solopart. Der allerdings ging in den schnellen Sätzen klanglich etwas unter, während die Streicher dominierten.

Apropos akustische Probleme: Leider störten die massiv brummenden Heizlüfter der Kirche den Genuss des ganzen Konzerts. Aber irgendwann hatte man sich auch daran gewöhnt.

Eine Sängerin bereicherte das Programm außerdem: Die Sopranistin Danai Amann hat eine liebliche, zarte Stimme, die gerade zu Barockmusik vorzüglich passt. Ohne alle Melancholie sang sie Händels Klagearie „Lascia ch'io pianga" aus der Oper „Rinaldo", gestaltete mit schmiegsamer Kunst eher einen Gesang der Hoffnung.

Ein Marienlied ließ sie mit Schuberts „Salve Regina" folgen: Amanns schlichte, mädchenhafte Stimme und der fragile Vortrag passten bestens, um der Jungfrau zu huldigen. Fern von allem Prunk entfaltete dieser Gesang eine einnehmende Innigkeit. Mit dem feinen Schimmer ihrer Stimme brachte sie die himmlische Sphäre in Schwingung.

Freilich ist die Stimme von Danai Amann gerade auch für Volksliedhaftes sehr passend. So gewann ein Lied von Jean Sibelius in seiner elegischen Getragenheit beste Wirkung. Flöten und die Trompete umrankten das finnische Volkslied farbenreich und eingebungsvoll.

  • Darmstädter Echo vom 29.11.2011

Wellen warmer Klänge

Adventskonzert - „Das kleine Orchester" musiziert in der Darmstädter Matthäuskirche

VON NATALIE SOONDRUM

DARMSTADT. Besinnlich wäre das falsche Wort. Im Kirchenschiff der evangelischen Matthäusgemeinde ist es richtig kuschelig. Die Bänke sind proppenvoll, im Halbdunkel wirken die Zeichnungen an den rohen Wänden aus gemahlenem Kriegsschutt plastisch. Das Holzdach des 1949 als Notkirche errichteten Baus ist wie ein umgedrehtes Ruderboot, unter dem die Besucher Zuflucht vor der Kälte gesucht haben. Auf dem Altar ist das Holzkreuz geschmückt durch einen Bogen aus Tannengrün mit vier dicken roten Kerzen - wie weihnachtlich. Das Adventskonzert der Instrumentalgruppe ist schon ein Highlight des Gemeindejahres, bevor es überhaupt begonnen hat.

Wenn das Licht dann ausgeht und die Mitglieder des seit 1993 bestehenden Ensembles zur Sonate von Arcangelo Corelli (1653-1713) anheben, wird einem rasch festlich ums Herz. Der helle Klang der Trompete, gespielt von Robin Wukits, ist für die Ohren, was Putten, marmorierte Säulen und vergoldeter Stuck in einer Barockkirche für die Augen wären.

Norbert Reuter führt humorvoll in das Programm ein, erzählt davon, wie Georg Friedrich Händel die Engländer damit überraschte, dass er innerhalb von 14 Tagen eine Oper schrieb, indem er sich einfach selbst kopierte. Oder wie die Air (aus der Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur von Johann Sebastian Bach) für das Orchester das sei, was die Arie für Sänger. Das ist fröhlich und kurzweilig.

Der Vortrag der Musiker ist zugänglich wie bei Hausmusik-Abenden im engen Familien- und Freundeskreis, nicht auf höchstem Konzertniveau, aber voller Herz als Geschenk für das Publikum gedacht. Das kommt an in Wellen warmer Klänge, ob beim Andante und Rondo von Albert Ferenc Doppler (1823-1883), oder beim Salve Regina in A-Dur von Franz Schubert (1797-1828), das die Sopranistin Danai Amann einfühlsam vorträgt.

Danach spielt das kleine Orchester das Cello Concerto in e-moll, eine Anfang des 20. Jahrhunderts erweiterte Cellosonate des Komponisten Antonio Vivaldi (1675-1741). Franz Volhard spielt die Soli, und während der volle Ton des Cellos aufsteigt, als wolle er sich an das gewölbte Holzdach schmiegen, denkt man, was für ein Unterschied es ist, ob man zu Hause Musik „anmacht" oder durch die finstere Kälte stapft, um in einem heimeligen Raum Musikern beim Vortrag zu lauschen. Gut, dass sich beim Adventskonzert in der Matthäuskirche alle Zeit dafür nehmen.

  • Darmstädter Echo vom 19.11.2011, Sonntags-Echo

  • Mein Südhessen vom 12.11.2011

msh

  • Darmstädter Echo vom 10.09.2010

Mit Anstand und Anmut

Sittengeschichte: Museum Reinheim zeigt beim Tanzen den gesellschaftlichen Wandel

REINHEIM. Schon vor 100 Jahren war in dem Buch »Der Mann von Welt« über den guten Ton beim Tanzvergnügen nachzulesen: »Das Halten der Hände darf nicht plump, nicht schwer oder gezwungen sein. Die Arme dürfen an dem Körper nicht anliegen, aber auch nicht lose daran herumschleudern, sondern sollen sich leicht, sparsam und angenehm bewegen.« Was sonst noch so zu beachten war, wenn Sitte und Anstand nicht verletzt werden sollten, das lernten Frau und Mann in der Tanzstunde.

Inzwischen haben sich manche Verhaltensregeln geändert. Doch das Museum Reinheim möchte anknüpfen und erinnern an die Gepflogenheiten vergangener Zeiten und lädt deshalb zum Tanztee ein. Am Sonntag (12.), dem »Tag des offenen Denkmals« spielt das »Kleine Orchester« um 17 Uhr im Saal des Gasthauses »Zum Kühlen Grund« zum Tanz. In einem Selbstversuch können Tänzer erproben, wie es sich anfühlt, wenn »Anstand, Anmut in Stellung und Bewegung, Ebenmaß, Rundung und Geschmeidigkeit in den Complimenten« den Nachmittag versüßen.

Sabine Hölschke wird an diesem Nachmittag als Tanzlehrerin nützliche Hinweise geben und die Gesellschaft auf eine »gesittete Lustbarkeit« einstimmen. »Wer Spaß daran hat, sich tanzend des gesellschaftlichen Wandels bewusst zu werden, oder sich seiner Tanzstundenzeit und der dort vermittelten Regeln erinnern möchte - alle sind eingeladen«, sagt Museumsleiterin Rosemarie Töpelmann. Eintrittskarten können im »Kühlen Grund« in Reinheim, Heinrichstraße 17, im Vorverkauf oder an der Nachmittagskasse erworben werden. eck
 

  • Darmstädter Echo vom 05.06.2010

  • Bessunger Neueste Nachrichten vom 20.11.2009

  • Einblick März-Mai 2009, Nieder-Ramstadt

  • Bessunger Neueste Nachrichten vom 19. Juni 2009

  • Darmstädter Echo vom 19. Juni 2009

  • Darmstädter Echo vom 18. Juni 2009

  • Darmstädter Echo vom 12. Juni 2009, Freitags-Echo

  • Mühltalpost Ausgabe 2, 2009

mtp

  • Darmstädter Echo vom 21.11.2008

de

  • Bessunger Neue Nachrichten vom 21.11.2008

  • Darmstädter Echo vom 20.11.2008

  • Südhessenwoche, SüWo, vom 08.11.2007

  • Darmstädter Echo vom 12.10.2006

Wiederentdeckung einer Sinfonie

Klassische Musik: Das kleine Orchester übt für sein Adventskonzert in der Matthäuskirche

Die zwölf Musiker des „Kleinen Orchesters“ üben jetzt schon eifrig Stücke ein, die sie am 3. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr in der Evangelischen Matthäusgemeinde, Heimstättenweg 75, bei einem Adventskonzert spielen wollen.

Zum neuen Repertoire gehören zwei Werke von Bach: das Doppelkonzert in d-moll für zwei Violinen und Streicher mit Ute Alpers und Christine Waldheim (Sologeigen) und die h-moll Suite für Querflöte und Streichorchester mit Mayumi Fuji (Querflöte). In einer Version für Sopran und Streichorchester wird Buxtehudes „In dulci jubilo“ erklingen.

Erstmals in Darmstadt, ja sogar erstmals in Hessen, wird die Sinfonie in G-Dur für Streichorchester von Matthias Georg Monn (1717 bis 1750) präsentiert. Monn war prägendes Mitglied der frühen Wiener Schule. Seine G-Dur Sinfonie wurde erst im Jahr 2005 in der Regensburger Bibliothek des Fürsten von Thurn und Taxis entdeckt.

Meditativ wirkt Robert Radeckes Lied für Sopran (Caroline Jahns) und Streicher mit dem Titel „Weihnachten“. Radecke war 1871 Hofkapellmeister in Berlin und wurde durch seine Lieder als Komponist bekannt.

Informationen über das Kleine Orchester sind im Internet unter www.kleines-orchester.de zu finden. Der Eintritt für das Adventskonzert ist frei.

  • Darmstädter Echo vom 24.05.2006

Lieder rund um die Liebe

Konzert: Kleines Orchester spielt am 23. Juni Tangos und Chansons in der Matthäuskirche

Unter dem Motto „Liebe kann nicht Sünde sein“ präsentiert das Kleine Orchester in der Evangelischen Matthäusgemeinde, Heimstättenweg 75, am Freitag, 23. Juni, ab 22 Uhr ein Konzert mit Liedern rund um die Liebe. Anlass ist die Lange Nacht der Kirchen. Musikalisch unterstützt von Caroline Jahns (Sopran), Martina Rogler (Blockflöte) und Joachim Schwarz (Piano), präsentiert das Kleine Orchester Tangos, französische Chansons und klassische Liebeslieder.

Mit diesem Repertoire gehen die Musiker noch in derselben Nacht auf Tournee und wiederholen die Lieder um 23.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche in der Waldkolonie. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Informationen gibt es im Internet unter www.kleines-orchester.de.

  • Darmstädter Echo vom 25.11.2005

  • Südhessenwoche vom 24.11.2005

  • Darmstädter Echo vom 09. Juni 2005

  • Frankfurter Rundschau vom 27. November 2004 (als Tagestip)

  • Bessunger Neue Nachrichten vom 26. November 2004

  • Darmstädter Echo von 28. Oktober 2004

  • Darmstädter Echo vom 20. Oktober 2003

Mit oder ohne Marzipan

Musik: Das Kleine Orchester stimmt Ende November auf die Adventszeit ein

Was, so fragt Christine Waldheim vom Kleinen Orchester, haben Marzipankartoffeln mit Musik zu tun? Dies: Sie sehen aus wie Notenköpfe, sie erheitern das Gemüt, schmecken am besten, wenn man sie mit anderen teilt, und sie kündigen schon früh im Herbst die kommende Advents- und Weihnachtszeit an.

Wer, so fährt die Musikerin fort, in diesen Tagen abends am Gemeindehaus der Matthäuskirche entlangspaziert, wird sie möglicherweise schon gehört haben – die süßen Töne, die das Gemüt erheitern, und mag sich fragen, wann endlich das Geübte zu öffentlichem Gehör gebracht wird. Das Kleine Orchester probt fleißig. Da wird an Bachs 4. Brandenburgischem Konzert gefeilt, zwei Blockflöten und der federleichte Klang eines Cembalos tönen durchs Fenster. Ein anderes Mal erklingen strahlende Trompeten, klingt nach Torelli. Eine Fuge von Richter, nur von Streichern zu harmonischer Symphonie verwoben lässt ahnen, daß ein verspielt barockes Programm den Hörer erwartet.

Am 1. Advent (30. November) ist es soweit: Das Kleine Orchester stimmt in der Matthäuskirche mit einem Konzert um 17 Uhr musikalisch auf die Adventszeit ein. Willkommen ist jeder – mit oder ohne Marzipankartoffel in der Tasche.

  • Darmstädter Echo vom 14. November 2002

  • Erzhäuser Anzeiger vom 17. Oktober 2002:

  • Erzhäuser Anzeiger vom Pfingstwochenende 2002:

  • Darmstädter Echo vom 23. November 2001:

  •  Erzhäuser Anzeiger vom 22. Februar 2001: